Auf der Seidenstraße unterwegs von Turkmenistan nach Usbekistan

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Auf der Seidenstraße in Kohne Urgentsch

Von der turkmenischen Hauptstadt fahren wir nach Kohne Urgentsch (UNESCO-Welterbe). Bereits im 1. Jahrhundert v. Chr. galt die Stadt als bedeutende Handelsmetropole. Auf dem Weg dorthin  begegnen uns mehrmals Kinder auf dem Weg zur Schule. Die Schuluniform insbesondere der Mädchen ist sehr ansehnlich. Trotz der Gleichheit gelingt den Einzelnen sich durch Schleifen im Haar, ein Mützchen oder andere Assoires von den anderen zu unterscheiden.

Reich verzierte Paläste, Mausoleen und Moscheen waren hier einst zu finden. Die restaurierten Bauten beeindrucken schon ein wenig. Bei der Erklärung wird uns dann wieder bewusst, dass in dieser Region in der Vergangenheit viele Herrscher einander abgelöst haben und Völker einander unterdrückt und vertrieben haben. Insbesondere Dschingis Khan mit seinen Horden haben viel dem Erdboden gleichgemacht. Nur das höchste Minarett haben sie hier stehen lassen. Das war ein vorzüglicher Aussichtspunkt.

Die noch vorhandenen Mausoleen sind nach dem Ende der Mongolenära aufgebaut worden und sind heute noch Pilgerstätten für die einheimische Bevölkerung. Im Schatten einer Baumgruppe erklärte uns Natascha die Geschichte und die Bauten. Hier ist eine Gruppe von Frauen damit beschäftigt, Wasser aus eine Baumhöhle zu schöpfen, um damit einer älteren Frau ein Bein einzureiben. Sie hat wohl ein Beinleiden, so dads ihr das Laufen schwerfällt. Sie hegt offensichtlich die Hoffnung, dass das heilige Baumwasser hilft.

Auf der Seidenstraße im Old Nisa

Die Ausgrabungsstätte von Nisa (UNESCO-Welterbe) – einst Hauptstadt des Partherreichs – liegt unweit von Aschgabat. Die Archäologen haben unsere Phantasie soweit unterstützt, dass der Königspalast aus der Jungsteinzeit wieder vor uns auferstehen konnte. Die Bauweise der Gebäude erinnert uns an Bam, die Wüstenstadt im Iran. Also hat sich diese Technologie der gestampften Lehmziegel mehr als 3000 Jahre erhalten.

Auf der Seidenstraße im Museum im Aschgabat

Wie nicht anders zu erwarten, ist das Museum in Aschgabat ein monumentales Gebäude. Dort sehen wir dann die archäologischen Funde von den Ausgrabungsstellen von Nissa und Anau. Insgesamt macht die Anordnung einen sehr übersichtlichen Charakter. Natürlich darf in einer Abteilung über die Gegenwart die Beweihräucherung des Präsidenten nicht fehlen. Hier hängt der größte Teppich Turkmeniens.

Unsere Reiseleiterin erzählt eine Geschichte auf dem Weg zum Museum.

Auf der Seidenstraße Hotel Yyldyz in Aschgabat

Der erste Eindruck beim Betreten des Hotels ist „Wow“. Ebenso beim Zimmer. Hier hat man nicht gespart und es fehlt auch nichts. Zur Ausstattung gehört beispielsweise ein Bose Radio und ein 55 Zoll Samsung Smart TV. Die Badewanne hat eine Funkfernbedienung.

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Auf der Seidenstraße in Anau

Anau liegt am Fuße des Kopet-Dagh-Gebirges und unweit der Hauptstadt. Einst eine blühende Stadt, ist es heute ein beliebtes Pilgerziel. Sie hat neben dem archäologischen Gesichtspunkt, den Resten einer timuridischen Moschee aus dem 15. Jahrhundert, einen weiteren interessanten Teil. Dort ist eine Grabstelle, der Wunder zugeschrieben werden. Man besucht sie, damit sich ein Kinderwunsch erfüllen möchte. Das ist dann ein Grund für Familien, um dort ein ausgedehntes Picknick zu machen. Da wird vor Ort gekocht und gebacken. Dann setzt sich die ganze Familie zusammen und isst gemeinsam.

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Auf der Seidenstraße die Gypjak-Moschee

Das Mausoleen aus Carrara-Marmor des ersten Präsidenten, der sich als Türkmenbaşy („Führer der Turkmenen“) bezeichnet hat und der 2006 vermutlich durch ein Attentat gestorben ist, und die größte Moschee Zentralasiens glänzen über der Stadt. Als wir die Moschee betraten, rief der Muezzin zum Gebet. Die Moschee soll bis zu 2000 Gläubige fassen. Außer uns Touristen sind gerade einmal 9 Männer im Gebäude, die ihr Gebet verrichteten.

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