Auf der Seidenstraße in Kohne Urgentsch

Von der turkmenischen Hauptstadt fahren wir nach Kohne Urgentsch (UNESCO-Welterbe). Bereits im 1. Jahrhundert v. Chr. galt die Stadt als bedeutende Handelsmetropole. Auf dem Weg dorthin  begegnen uns mehrmals Kinder auf dem Weg zur Schule. Die Schuluniform insbesondere der Mädchen ist sehr ansehnlich. Trotz der Gleichheit gelingt den Einzelnen sich durch Schleifen im Haar, ein Mützchen oder andere Assoires von den anderen zu unterscheiden.

Reich verzierte Paläste, Mausoleen und Moscheen waren hier einst zu finden. Die restaurierten Bauten beeindrucken schon ein wenig. Bei der Erklärung wird uns dann wieder bewusst, dass in dieser Region in der Vergangenheit viele Herrscher einander abgelöst haben und Völker einander unterdrückt und vertrieben haben. Insbesondere Dschingis Khan mit seinen Horden haben viel dem Erdboden gleichgemacht. Nur das höchste Minarett haben sie hier stehen lassen. Das war ein vorzüglicher Aussichtspunkt.

Die noch vorhandenen Mausoleen sind nach dem Ende der Mongolenära aufgebaut worden und sind heute noch Pilgerstätten für die einheimische Bevölkerung. Im Schatten einer Baumgruppe erklärte uns Natascha die Geschichte und die Bauten. Hier ist eine Gruppe von Frauen damit beschäftigt, Wasser aus eine Baumhöhle zu schöpfen, um damit einer älteren Frau ein Bein einzureiben. Sie hat wohl ein Beinleiden, so dads ihr das Laufen schwerfällt. Sie hegt offensichtlich die Hoffnung, dass das heilige Baumwasser hilft.

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