In einer Woche durch Jordanien

Erster Tag

Der Wunsch, Petra und Wadi Rum zu sehen, haben das Ziel unsere Reise im Jahr 2004 bestimmt: Jordanien

Auf dem Weg nach Jordanien durchfliegen wir ganz schöne Turbulenzen, aber pünktlich 21.00 Uhr MEZ bzw. 22.00 Uhr Ortszeit landen wir in Amman. Amman empfängt uns bei Minus Zwei Grad. Das hatten wir uns zwar etwas anders vorgestellt, aber was soll’s. Wir fahren zum Hotel, bekommen die Zimmerschlüssel und gehen auf die Zimmer.

Zweiter Tag

Über Nacht ist Amman eingeschneit, ca. 20 cm Neuschnee sind gefallen. Auf den Straßen geht nichts mehr. Durch das Radio ist die Schule für die Kinder abgesagt worden und viele Jordanier gehen nicht arbeiten. Mit 90 Minuten Verspätung starten wir dann.

Aman

Den Bericht und die Bilder von Amman finden Sie hier.

Wüstenschloss

Von Amman im Schnee fahren wir in eine bitterkalte Wüste, um dort verlassene Schlösser und die Wüstenfestung, die durch Lorenz von Arabien bekannt wurde, zu besuchen. Lesen Sie hier weiter.

Besuch bei Beduinen

Nebenbei wurden wir noch von Beduinen in ihr Zelt eingeladen.

Wir fahren zurück nach Amman. Es regnet und stürmt und in Amman liegt immer noch Schnee.

 

 

 

 

19.45 Uhr fahren wir zum Abendessen in ein arabisches Restaurant. Hier wollen wir uns mit Studenten des Goetheinstitutes treffen. Wir erreichen das Restaurant „Wüstengazelle“. Es ist ein großes, sehr schönes orientalisches Restaurant. Wir sitzen an kleinen Tischen. Leider warten wir auf die Studenten vergeblich. Wegen des Schnees kommen sie nicht. Dafür ist das Essen toll. Als Vorspeisen gibt es Salate, Dips, Hähnchenschenkel und eine „Kiwi“ – ein Klöpschen aus Gehacktem mit Körnern – schmeckt wunderbar. Dazu gibt es Fladenbrot.

Aman

Danach werden Fleischspieße serviert: Chicken, Kebab und Hammelfleisch, alles sehr lecker.

Zum Abschluss gibt es Äpfel,  Tee oder türkischen Kaffee. Ein gelungenes Mahl.

Übrigens Tee heißt hier auch Tschai.

Dritter Tag

Gerasa

Nach dem Frühstück ist Abfahrt in Richtung Gerasa oder Jerash oder Jarash. Gegen 10.00 Uhr kommen wir dort an. Wir fahren durch Schnee und eine atemberaubende Landschaft. Die ehemals römische Stadt Gerasa empfängt uns mit der Ansicht des Hadrianbogens und wir fahren am Hippodrom vorbei. Wir steigen aus und beginnen mit dem Rundgang. Den Bericht können Sie hier lesen.

Wir gehen einen Happen essen bevor es weiter geht. Wir fahren durch das Jordantal in Richtung Totes Meer. Es ist eine atemberaubende Landschaft, durch die wir fahren, steile Hänge, karge Felsen, eine Kreuzritterburg auf einem Berg, Ziegenherden, Beduinen- und Zigeunerzelte und, und, und …. .

Am Jordan Taufstelle von Jesus

 

 

Den Bericht über unseren Besuch an der Taufstelle von Jesus am Jordan können Sie hier lesen.

 

 

Wir fahren weiter zum Toten Meer. Hier ein paar Eindrücke.

Am Toten Meer

Am Abend treffen wir uns mit einem islamischen Geistlichen, einem Imam. Wir können Fragen stellen zum islamischen Glauben und sich daraus ergebenden Verhaltensweisen. Es entsteht eine interessante Diskussion. Die Themen reichen vom Problem des Tragens des Kopftuches bei den Frauen und bis hin um die Selbstmordattentate in der letzten Zeit. Die größte Leistung vollbrachte unsere Reiseleiterin, Frau Brenner-Elias. Sie übersetzte vom Arabischen ins Deutsche. Dabei immer die richtigen Worte und Nuancen zu finden war nicht einfach.

Vierter Tag

Kurz vor dem Morgengrauen weckt der Muezzin, Wir schlafen allerdings weiter, denn das Frühstück gibt es erst in ein paar Stunden. Heute nehmen wir Abschied von Amman.

Der Schnee ist so gut wie weggetaut und trotzdem kommt der Bus nicht rechtzeitig. Wir fahren durch das Nobelviertel von Amman, lauter tolle Häuser, besser Villen, teilweise kleine Schlösser, und an der amerikanischen Botschaft vorbei. Das hat schon was von Lächerlichkeit. Sie ist bewacht wie eine Festung: mit SPW mit Maschinengewehr und ein großes Schild „No photo!“

Wir fahren auf der Königsstraße durch eine wundervolle Landschaft zum Berg Nebo. Hier können Sie den Bericht lesen.

Berg Nebo

 

 

 

 

 

 

Unser Weg führt uns weiter nach Madaba. Bereits in alttestamentarischer Zeit wird Madaba als einer der Plätze erwähnt, die die zwölf Stämme Israels aufteilten. Später spielte Madaba eine Rolle als römischer Verwaltungsstützpunkt und Karawanen-Rastplatz.

Den Bericht finden Sie hier.

Madaba

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Königstraße führt uns durch das Wadi Mujib. Eine Landschaft, nicht zu beschreiben und die Straße, in den Kurven, bergauf und bergab wird gebaut. Hochachtung vor unserem Fahrer. Was die Natur für eine Landschaft entstehen lassen kann, nicht zu glauben. Hier hat wohl der liebe Gott sein bestes getan für sein gelobtes Land. Es ist alles atemberaubend. Wir fahren weiter auf der Königsstraße zur Kreuzritterburg Karak. Der Bericht ist hier zu finden.

Kerak Castle

Langsam wird es dunkel und so wird es auch im Bus still. Wir machen noch einen kurzen Zwischenstop an einer Raststätte und trinken einen Tee bzw. einen türkischen Kaffee. Hier erzählt unsere Reiseleiterin etwas über ihre Erfah

rungen mit islamischen Frauen. Beim Besuch des Türkischen Bades wird genau getrennt nach verheiratet und ledigen Frauen. Dementsprechend ist auch die individuelle Betreuung. Gegen 19.00 Uhr erreichen wir Petra und beziehen unsere Zimmer.

Fünfter Tag

Petra

Wir blicken aus unserem Hotelfenster und sehen auf die Felsenstadt Petra. Der Bericht ist hier zu lesen.

Ein wunderschöner, wenn auch anstrengender Tag neigt sich seinem Ende. Petra muss man ganz einfach gesehen haben, man kann es nicht beschreiben nur erleben und genießen.

Sechster und siebenter Tag

Vor der Einfahrt zum Wadi Rum

Wir nehmen Abschied von Petra und genießen bei der Fahrt noch einmal diese herrliche Landschaft. Wir machen auch noch mal einen Fotostop mit Blick auf Petra und die Berge. Die Bilder finden Sie hier.

 

 

Wieder im Bus tauchen wir in die Ebene ein. Kurz vor dem Wadi Rum erfreuen uns einige Beduinen mit einem Tanz.

Tanz derBeduinen im Wadi Rum

 

 

 

 

 

 

Dann nimmt uns die Landschaft des Wadi Rum gefangen. Hier gibt es den Bericht.

Wadi Rum

 

 

 

 

 

 

Wir fahren zum Highway zurück, in Richtung Rotes Meer – durch eine unbeschreibliche Landschaft. Wir fahren durch ein Tal, das sich das Wasser gebrochen hat. Links von dem trockenen Flussbett geht die

Eisenbahnstrecke und rechts die Straße. Hin und wieder kreuzen wir das Flussbett über größere Brücken. Also toben manchmal auch hier Wassermassen zum Meer hin. Es ist wohl besser, solchen Naturgewalten auszuweichen.

So ganz langsam wandelt sich die Landschaft. Die schroffen Felsen am Rande des Tals sind immer noch da, jedoch sieht man öfters grüne Stellen. Jetzt öffnet sich das Tal zum Meer hin und wir passieren eine Zollkontrollstation. Den Bericht von unserer letzten Reisestation findet man hier.

Aquaba

Am Abend  des siebenten Tages  sitzen wir in der Reisegruppe an einem runden Tisch und genießen das reichhaltige Buffet. Wir verabschieden uns von unserer Reiseleiterin, die in Amman umsteigen wird zu einem Flug nach Damaskus, wo die nächste Gruppe auf sie wartet, ein gemütlicher, gemeinsamer Abend, der die Höhepunkte dieser einen Woche noch mal Revue passieren lässt.

Achter Tag

Der letzte Tag bricht mit strahlendem Sonnenschein an. Nach dem Frühstück gehen wir vor das Hotel und „checken“ für den Rückflug ein. Ein Mitarbeiter der Tourismusbehörde bringt die Kofferanhänger am Gepäck an, und wir erhalten die Flugtickets. Dann fahren wir zum Flughafen. Dort haben wir nach dem Sicherheits-Check noch Zeit, uns die Auslagen der Shops zu betrachten, um die letzten Dinar umzusetzen. Leider fehlt uns ein Dinar, um das Buch vom Wadi Rum zu erwerben. So „kaufen“ wir noch einen bei unserer Reisleiterin. Im Laden erfahre ich, dass das Buch um zwei Dinar gesenkt ist – so haben wir wieder zwei übrig. Das ist nicht ganz so schlimm, so bekommen unsere Kinder halt noch ein Kästchen Süßigkeiten.