Nepal Tag 9-01 Tansen

Wir machen einen Stadtrundgang. Es geht bergauf und bergab. Die Häuser haben wunderschöne Schnitzereien an den Fassaden und der ganze Ort scheint ein Basar zu sein. Es gibt viele bunte Nudeln zu kaufen. Bald ist ein Fest, wo man diese isst. Faszinierend ist auch das Angebot an Farbenpulver. Diese richtig grellen, giftigen Farbtöne sind nicht zu beschreiben.

Wir besuchen den Ranamjeshwari-Tempel.

Dieser Tempel wurde 1815 nach dem Sieg über die britische Armee gebaut. Der General hatte vor der Schlacht versprochen, wenn sie siegen, dann lässt er einen Tempel errichten.

Wir genießen den Sonnenschein und die Sicht auf die Stadt. Dann gehen wir weiter, Straße bergauf, Straße bergab. Unsere Vierbeiner liegen jetzt nach ihrer Mahlzeit auf den Überresten und schlafen.

Wir schauen zu, wie ein Gerüst aus Bambusstäben gebaut wird. Die Erbauer turnen in luftiger Höhe, als wenn sie da oben geboren wären.

Wir sehen uns noch den Amar-Narayan-Tempel an, der im Jahre 1806 erbaut wurde. Er ist für seine erotischen Schnitzereien bekannt.

Vor der Tempelanlage ist ein Brunnen, der von den Frauen wie überall zum Wäschewaschen genutzt wird. Sehr interessant ist die Wäscheleine. Die frisch gewaschene Wäsche wird über Stacheldraht zum Trocknen aufgehangen. Ob das gut geht? Aber sicher ist es eine bewährte Methode.

Wir gehen weiter, langsam in Richtung Busbahnhof und genießen dieses wunderbare Flair. Der Gang durch die steilen Gassen und Straßen hinterlassen