Tag 5 Wanderung zum Namo Buddha

Sonnenaufgang

6.00 Uhr ist wecken, das heißt, es wird an die Tür geklopft. Das ist das Zeichen für den Aufstieg auf das Dach des Hotels, um auf den Sonnenaufgang zu warten.

7.00 Uhr frühstücken wir in aller Ruhe und 8.00 Uhr treffen wir uns mit Rucksack, inklusive Proviantpaket, und Wanderstock, wer einen hat, zu unserer Wanderung zum Namo Buddha.

Wanderung zum Namo Buddha

Es geht wieder in Richtung Ort und ein Stück durch den Ort. Wir decken uns noch mal mit Wasser ein. Vijay erläutert uns, dass hier eine Straße von den Chinesen erbaut wird. Sie führt zum Zementwerk.

Es gibt sehr wenig Industrie in Nepal. Wir sind im Kathmandutal an Ziegeleien vorbei gefahren. Es sind sehr kleine Ziegeleien, eigentlich nur ein Ofen mit hohem Schornstein. Während der Reisernte sind sie außer Betrieb, da alle auf den Reisfeldern arbeiten.

Wir laufen an der Polizeistation vorbei und es geht dann in Serpentinen bergauf durch einen „Rhododendrenwald“. Wie herrlich muss das im Frühjahr sein, wenn die Bäume blühen. Jetzt ist es „nur“ ein sattes grün am Wegesrand.

Kalitempel

Nach einer halben Stunde erreichen wir unser erstes Ziel einen Kalitempel.

Wir wandern durch Dörfer. Das sind nicht solche Dörfern wie hier bei uns. Die Häuser liegen weit auseinander, mal dichter zusammen, aber immer am Hang.

Namo Buddha

Nach knapp drei Stunden erreichen wir unser Ziel, den Stupa von Namo Buddha. Erst setzen wir uns, packen unser Picknickpaket aus, kaufen uns etwas zu Trinken und vertilgen alles. Es ist sehr liebevoll gepackt und es schmeckt alles gut, kleine Snacks, ein Ei, Pfeffer und Salz in Folie eingepackt, 1 Zahnstocher, 3 Minibuletten, 1/4 Teigtasche, 3 Kekse, ein Apfel, eine Banane, ein Trinkpäckchen, ein Sandwich.

Früher führte hier eine Karawanenroute nach Tibet entlang. Heute hat das ehemalige Handelszentrum seine Blütezeit längst hinter sich. Wir gehen zum Bus. Diesmal ist es nicht unserer, sondern ein einheimischer Bus, mit dem wir weiter fahren, bei diesen Straßen zu verstehen. Wir fahren nach Panauti., einer Newarsiedlung. Es ist eine abenteuerliche Fahrt, dass der Bus nicht umkippt ist manchmal ein Wunder oder besser die Fahrkunst des einheimischen Fahrers. Die amüsieren sich sowieso über uns Ausländer.

Panauti

Panauti liegt am Zusammenfluss von Rosi Khola und Punyamata Khola, wo sich früher auch bedeutende Handelsrouten verzweigten. Vom ehemaligen Glanz der Stadt künden noch einige sehenswerte große Tempel, die so gar nicht zu den bescheidenen Häusern der Umgebung zu passen scheinen.

Schade, dass wir schon weiter müssen. Wir fahren zurück zum Hotel. Dort angekommen, gibt es Tee, schwarzer Tee mit Kardamom, Zimt, Ingwer, Nelken und Milch. Das schmeckt nicht nur köstlich, es macht auch ganz schnell wieder fit.

Wir gehen aufs Zimmer und bereiten uns aufs Abendessen vor. Es wird nicht ganz so lustig wie am Abend zuvor, obwohl viele wieder Tee mit Rum trinken. Wir gehen recht zeitig zu Bett und schlafen schön nach diesem herrlichen Tag. So viel Bewegung an frischer, reiner Luft da werden wir hoffentlich nicht an Frischluftvergiftung erkranken.