Nepal Tag 2-04_Kumari Chowk

Die lebende Göttin ist ein kleines Mädchen, das mit ca. 6 Jahren zur Kumari gewählt wird und diese Stellung bis zum Eintritt der Pubertät inne hat. Zum Indra-Yatra-Fest darf die jungfräuliche „Göttin“ ihren bescheidenen Palast verlassen und wird dann auf einem Prozessionswagen durch die Stadt gefahren. Ansonsten hält sie sich in ihrem Haus auf. Dieses Haus ist mit sehr schönen Schnitzereien verziert, vor allem die Fenster und Türen .

Wir warten im Hof, dass sich die Kumari an einem Fenster zeigt, aber sie kann sich wegen ritueller Handlungen nicht zeigen. Ansonsten zeigt sie sich verhüllt und das Fotografieren ist strengstens verboten. Das Mädchen darf in ihrem Göttinnendasein nichts machen. Sie lernt in dieser Zeit auch nichts außer ihren religiösen Verpflichtungen. Wenn sie dann wieder in ihr altes Leben zurück muss, steht sie dieser Situation meist sehr hilflos gegenüber und es ist für sie sehr schwierig, da wieder Fuß zu fassen.