Apulien

In den Herbstferien 2017 erlebten wir eine tolle Familienreise mit unseren Enkeln nach Süditalien. Hier das Reisetagebuch.

Flughafen Bari

Sa: Willkommen in Süditalien! Wir fliegen nach Bari. Ein Mitarbeiter der Agentur empfängt uns und bringt uns zu unserer Unterkunft in der Nähe des orientalisch wirkenden Ostuni, das wegen der hellen Häuser und getünchten Treppen auch „weiße Stadt“ genannt wird. Im Hotel treffen wir unsere Studiosus-Reiseleiterin Ursula und auch alle anderen Kinder und Erwachsenen. Beim gemeinsamen Abendessen lernten wir uns näher kennen.

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St. Nikolaus

So: Bari und der Nikolaus Gestern blieb keine Zeit, aber jetzt gucken wir uns Bari bei einer Stadt-Rallye genauer an. Das schönste Viertel von Apuliens Hauptstadt liegt auf einer Landzunge im Meer. Durch die vielen engen Gassen, vorbei an pastellfarbenen Fassaden fühlen wir uns, als würden wir durch ein mittelalterliches Labyrinth stromern. Natürlich besuchen wir auch den heiligen Nikolaus – ja, genau den –, der in der mehr als 800 Jahre alten Basilika St. Nicola begraben ist. Und was machen die Frauen da mit flinken Fingern am Straßenrand? Orecchiette! Übersetzt: Öhrchen. Die hutförmigen Nudeln sind die bekannteste Spezialität der Region. Dazu gibt’s meist Stängelkohl oder Tomatensauce.

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Castel del Monte

Mo: Junge Ritter im alten Castel del Monte Geldbeutel gezückt und nach einer italienischen 1-Cent-Münze gekramt! Denn darauf ist das Castel del Monte zu sehen, das wir heute „erobern“. Auf der Fahrt machen wir mit unserer Reiseleiterin einen kleinen Italienischkurs. Was wir gut gebrauchen können: „Castel“ heißt Burg, „monte“ Berg, „imperatore“ Kaiser, „corona“ Krone, „otto“ acht. Denn diese trutzige Burg im Landesinneren ließ Kaiser Friedrich II. vor Hunderten von Jahren in Form einer Krone auf einem weithin sichtbaren Hügel errichten – aus lauter Achtecken.  Am späten Nachmittag geht es zur Masseria Asciano. In diesem von Olivenbäumen eingefassten Agriturismo machen wir nach, was uns die Frauen in Bari vorgeführt haben: Wir formen unser Abendessen, Orecchiette!

Buon appetito!

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Höhlenstadt Matera

Di: Sassi de Matera – Felsenstadt mit Höhlenlokal Aus einem einzigen großen Felskegel meißelten die Süditaliener einst in viel, viel Arbeit eine ganze Stadt: die Sassi de Matera. Der weiche Tuffstein machte das möglich. Alle Räume – samt Kirchen, Ställen, Wasser- und Belüftungssystem – sind geschickt miteinander verbunden, manche Ebene ist sowohl Wohnungsdecke als auch Terrasse der darüberliegenden Behausung oder eine Verbindung zu anderen Unterkünften. Wie es sich in so etwas lebt, können wir beim Mittagessen im Höhlenlokal Ristorante del Caveoso nachfühlen

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Mi: Batmans Helfer in Castellana Wie die Forscher vor rund 80 Jahren, machen wir heute eine tolle Entdeckung: die Grotte di Castellana – Tropfsteingebilde in 70 m Tiefe, die von links nach rechts oder in Spiralen wachsen. Die Formationen haben lustige Namen wie „Kamel“, „Strumpf“ oder „Eule“, sind Heimat vieler Fledermäuse und jagen uns bei rund 16 °C Raumtemperatur einen Schauer über den Rücken.

Trullis in Alberobello

Fantastisch geht es weiter, aber über der Erde: Im Ort Alberobello steht ein ulkiges Trullo neben dem anderen. Bei den weißen Rundhäusern mit den spitzen Steindächern scheinen sich die Architekten aus Schlumpfhausen ausgetobt zu haben.

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Pappmache

Do: Papiertiger in Lecce Rund zwei Stunden lang wandern wir durch die Landschaftsoase Le Cesine voller Dünen, Meer, schilfbewachsener Teiche und duftendem Pinien- und Steineichenwald. Wir stärken uns bei einem Picknick und fahren weiter nach Lecce. Eine Entdeckungs-Rallye zeigt: Der entspannte Ort ist kunstvoll aus ockerfarbenem Stein geformt, überall verstecken sich barocke Figuren und verwunschene Innenhöfe. Jetzt ein Eis? Aber subito! Wir schauen in einer Pasticceria vorbei, die wunderbar cremige Schleckereien in der Kühlvitrine hat. Dann werden wir kreativ: Eine Pappmaschee-Künstlerin zeigt uns, wie wir Figuren aus dem nassen Papier herstellen können. Tolle Souvenirs, die wir gegenseitig bei der Rückfahrt ins Hotel ausgiebig bewundern können

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Hafen in Leuka

Fr: Heute geht’s in den absoluten Süden nach Santa Maria di Leuca zu Picknick und Bootsfahrt in Grotten voller türkis leuchtendem Wasser.Am Nachmittag erkunden wir zu Fuß unseren Ferienort Otranto. Von dicken Festungsmauern eingefasst, drängen sich Steinhäuser zu einer hübschen Altstadt zusammen. Wir bummeln durch die Gassen, durch Geschäfte und wollten in der Kathedrale Sta. Maria Annunziata in eine sagenhafte Märchenwelt eintauchen: Der ganze Boden ist ein Mosaikbaum aus zehn Millionen Steinchen, der viele Geschichten erzählt. Leider war die Kirche wegen Restaurierung geschlossen.  Beim gemeinsamen Abendessen im Restaurant erinnern wir uns abends noch mal an alles, was wir erlebt haben

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Umbuchen auf Lufthansa

Sa: Abschied und Heimflug Am Morgen fahren wir gemeinsam zum Flughafen Bari. Dort haben wir Zeit, uns die Stadt noch einmal anzusehen und Eis zu essen. Mittags gibt es eine echte italienische Pizza. Dann heißt es Abschied nehmen von neuen Freunden. Aber auch: ganz viele tolle Erlebnisse mit nach Hause nehmen!

Leider erhielten wir kurz vor Abflug per SMS einen Hinweis, dass unser Flug von Eurowings um 24 Stunden verschoben ist. Glücklicherweise hatten wir genügend Zeit, mit den Damen an der Information zu sprechen, die uns dann die letzten vier Plätze in der Lufthansamaschine nach Frankfurt reservierten. Mit unseren Studiosus Bahntickets fuhren wir erster Klasse nach Düsseldorf, wo wir angeholt wurden

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in Bari

In dem nächsten Teil findet Ihr einige Bilder von uns und unserer Mitreisenden. Diese Seite ist geschützt, weil wir diese Bilder nicht in der Öffentlichkeit zeigen wollen.

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Texte: frei nach Studiosus