10.Tag, Samarkand

Der Kontrast ist stark. Unglaublich, dass Turkmenistan und Usbekistan bis vor 27 Jahren Sowjetunion waren, quasi ein Land. In Turkmenistan wunderten wir uns über die Ressourcenverschwendung. Nachts leuchten alle Lampen in Aschgabat, obwohl kein Mensch zu sehen ist. Die Springbrunnen entlang der Regierungsstraße plätschern ebenfalls den ganzen Tag und die ganze Nacht. Für die Größe der Stadt sieht man tagsüber recht wenig Leute auf der Straße, und die Läden, die im Erdgeschoß der Wohngebäude eingebaut sind, sind leer. In den Straßen gibt es keinen Stau, weil sie so groß und breit sind und verhältnismäßig wenig Autos fahren.

In Samarkand traut man sich nachts nicht vor die Haustür, weil die Stadt fast unbeleuchtet ist. „10.Tag, Samarkand“ weiterlesen

9.Tag, Orient pur

Samarkand Der Registan Platz

Heute wird wieder ein warmer Tag – oder sagen wir – ein heißer Tag. Da ist es wichtig, dass uns unsere Wasservorräte nicht ausgehen. Im Bus haben wir immer die Möglichkeit, unsere Reserven aufzufüllen. Bei derzeitigen Wechselkurs verlangt der Fahrer umgerechnet gerade einmal 0,30 Euro pro Literflasche. Auch die anderen Dinge des täglichen Lebens, die uns hier z.B. beim Mittagessen angeboten werden, wir Deutsche leben hier äußerst kostengünstig. Für das Mittagessen heute zu Zweit (Wasser, Tee, Brot als Basis für alle, jeder 1 Cola und 1 Suppe) bezahlen wir 5,50 Euro. Ich bin mir sicher, dass die Frauen, die die wunderbaren Parks hier auch in der Mittagsgluthitze wässern und pflegen sehen das ganz anders. Sie können sich das wahrscheinlich nicht leisten. „9.Tag, Orient pur“ weiterlesen

8.Tag, Auf der Seidenstraße

Vor der Abfahrt nach Samarkand warten die Ark-Zitadelle, das Samanidenmausoleum und die Bolo-Hauz-Moschee in Buchara auf unseren Besuch. Davon werden wir vorerst einmal abgehalten, weil sich ein großer Umzug durch die Stadt formiert. Die nächsten drei Tage wird das Festival Silk and Spices gefeiert. Irgendwie schade, dass wir heute schon die Stadt verlassen. Farbenprächtige Kostüme der jungen Frauen und Männer ziehen unsere Aufmerksamkeit auf sich. Angeführt wird der Zug von einigen Reitern auf wundervoll geschmückten Pferden. Danach folgen Trommeln, die von drei Mann bedient werden, und Hörner. Das Ende des Zuges ist nicht zu sehen, denn wir beginnen unsere Besichtigungstour. „8.Tag, Auf der Seidenstraße“ weiterlesen