4. Tag, Nach Usbekistan

So zeitig sind wir schon lange nicht aufgestanden. Um 03:30 Uhr klingelte der Wecker. Eine Stunde später fuhr der Bus zum Flughafen. Auf dem Weg begleitet und die hell erleuchtet und menschenleere Stadt. Die Wasserspiele plätschern wie am Tag… und kein Mensch ist zu sehen, der sich daran erfreut. Die Prozedur zum Einchecken für einen Inlandflug war langwierig, aber nicht so schlimm, wie die Reiseleiter uns vorgewarnt haben. Eigentlich wollten wir die Flugstunde nach Daschavauz noch schlafen. Mir ist das nicht so richtig geglückt.

Hier wird üblicherweise beim Auschecken jedes Paketstück mit dem Paketzettel verglichen. Das hat uns unsere Reiseleiterin Natascha erspart. „4. Tag, Nach Usbekistan“ weiterlesen

3.Tag, Im Bazar und die Ruinen von Anau

Am Morgen geht es zum farbenfrohen Basar Tolkuchka, einem der größten Märkte Mittelasiens. Auf dem Weg dahin gibt uns unsere Reiseleiterin den Hinweis, im Regierungsviertel nicht zu fotografieren, obwohl es die Regierungsgebäude wegen ihrer Größe und den Gold glänzenden Verzierungen sowie den Wasserspielen auf dem Mittelstreifen der Straße Wert wären. In der begrenzten Zeit besuchten wir dann gerade einmal zwei Hallen des Basars, in der Textilien, Kleider und Schmuck gehandelt werden. Insbesondere die bunten bodenlangen Kleider und die speziell gebundenen Kopftücher der Frauen stellen gute Motive zum Fotografieren dar. Das wird leider von speziellen Aufpassern stark eingeschränkt, die überall stehen und mit Argusaugen auf das Treiben achten. In dem Gelände hätte man sicher mehrere Stunden zubringen können. Insgesamt haben wir den Eindruck, dass die turkmenische Bevölkerung weit weniger Freiheiten hat als wir das z.B. im Iran kennen gelernt haben. Das zeigt sich z.B. auch darin, dass einige Internetseiten hier nicht erreicht werden können. „3.Tag, Im Bazar und die Ruinen von Anau“ weiterlesen

2. Tag Attraktionen von Aschgabat

1001 Nacht? So hatten wir es nicht erwartet. Aschgabat ist anders als alle anderen Städte, die wir bisher besucht haben. Bereits beim Anflug in der Nacht sehen die Lichter der Stadt anders als gewohnt aus. Die Straßen ziehen sich wie Perlenschnüre durch die Nacht, fast regelmäßig. Highlights (im wörtlichen Sinne) stechen hervor. Dazwischen sieht man kaum beleuchtete Flächen.

Das Bild über die Stadt verfestigt sich bei der Busfahrt zum Hotel. Nun ist es weit nach Mitternacht. Man sieht keine Leute auf der Straße und kaum Autos. Die Straßen sind taghell erleuchtet und die Häuser werden angestrahlt. Alles sieht groß und eindrucksvoll aus. Wir nähern uns dem Hotel, das wie ein aufgeblähtes Segel in der Nacht erscheint. Daneben schaut mich ein außerirdisches Gesicht an. Das ist der farbig angestrahlte Hochzeitspalast.

Der erste Eindruck beim Betreten des Hotels ist „Wow“. Ebenso beim Zimmer. Hier hat man nicht gespart und es fehlt auch nichts. Zur Ausstattung gehört beispielsweise ein Bose Radio und ein 55cm Samsung Smart TV.

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