Im Untergrund von Moskau

Die Metrostationen in der ehemaligen Sowjetunion sind für ihre prächtigen Ausstattungen berühmt. Selbst Microsoft Windows10 bietet als Startbild eine Metrostation in Moskau an.

Wir sahen die Taschkenter Metro und waren begeistert (https://familie-domschke.de/galerien/auf-der-seidenstrasse-in-der-u-bahn-in-taschkent/).

Was erwartet uns jetzt in Moskau? Finden wir den Eingang in die Metro2? Die Nato hat sich offensichtlich mit der geheimen Metro in Moskau intensiv beschäftigt und in einer Publikation Hinweise gegeben (0300_Military_­forces_in_transition_­1991_ENG.pdf) und mdr aktuell widmete diesem Thema eine Sendung (https://www.mdr.de/nachrichten/osteuropa/land-leute/mythos-metro-moskau-100.html).

Mit dem Bus fahren wir zum Weissrussischen Bahnhof (Metrostation Belorusskya). Dort geht es mit der Rolltreppe in die Tiefe. Auf dem Metroring (braune Linie) fahren wir über die Stationen Novoslobotskaya, Prospekt Mira und Komsomolskaya zur Kurskaya. Dort steigen wir in die blaue Linie und fahren zum Ploschad Revololutsii (Platz der Revolution).

Jede Station ist einmalig und eindrucksvoll, fast wie ein Palast ausgeschmückt. Da sieht man Mosaike, die Szenen aus dem sozialistischen Alltag darstellen, Glasfenster mit bunten Bildern, Fliesen mit Medaillons, die russische Menschen bei der Arbeit darstellen, Mosaike mit Bildern aus den russischen Heldensagen und Skulpturen, die Szenen aus dem sowjetischen Alltag als auch aus der ruhmreichen Revolutionszeit zeigen.

Trotz intensiven Suchen fanden wir allerdings keinen Eingang in die legendäre Metro2.

Mit unseren Bildern versuchten wir, unsere Eindrücke einzufangen, was nur teilweise gelang ==> Hier klicken

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