Hacienda Tenexac in Mexiko

Im Vulkangürtel und den schneebedeckten Sierras steht die Hacienda Tenexac in einer weiten, mit Wacholderbäumen, Gestrüpp und Magueyeras bewachsenen Ebene.

Diese Hacienda liegt in der Gemeinde Terrenate, einem Gebiet, in dem Ackerbau und Viehzucht betrieben wird und in dem die alten, zum Teil majestätisch anmutenden Häuser auffallen, von denen die meisten in der vizeköniglichen Zeit errichtet wurden.

Die Haciendas stabilisierten sich als strukturierte Einheiten mit hoher wirtschaftlicher Leistung und landwirtschaftlicher Produktion im Vizekönigreich Mexiko im 18. Und 19. Jahrhundert. Die Besitzer der Hacientas zahlten ihren Arbeitern kaum Lohn. Unterkunft und Verpflegung war kostenlos. In dem kleinen Laden bekamen sie alles andere Lebensnotwendige.

In dieser Zeit wurde die indigene Bevölkerung durch Spanier, Kreolen und Mestizen ergänzt. Diese Haciendas haben die Agrarreform in den 1930er Jahren meistens überlebt und mussten ihre Aktivitäten umstellen, aber sie haben ihre Architektur und Schönheit bewahrt.

Am Nachmittag des dritten Tages unserer Reise fahren wir zur Hacienta. Den letzten Kilometer folgt unser Bus einem Feldweg bis er für Busse nicht mehr befahrbar ist.

So haben wir auf unserem Fußweg die Möglichkeit, das Gelände zu beobachten und uns mit den freilaufenden Kühen bekannt zu machen.

Unsere erste Begegnung ist ein Esel, der uns neugierig beäugt. Dann beobachten wir, wie ein Lastesel beladen wird.

Das Herrschaftshaus beeindruckt mit seinem Ambiente und insbeondere mit den nostalgischen Einrichtungen. Selbst der Einkaufsladen atmet noch die Luft des vorigen Jahrhunderts. Uns wird dort eine Tasse Kakao und Gebäck serviert.

Im Gästehaus ist man dabei, ein Hotel einzurichten. Einzelne Zimmer kann man jetzt schon mieten.

Zu einer Hacienda gehört natürlich auch eine Kirche.

Zum Sonnenuntergang musste der Bus den Feldweg rückwärts bis zur Straße fahren. Wir konnten dabei die vielen Farben des Himmels beobachten.

Ein virtueller Rundgang durch die Hacienda

Dieses Video wurde einige Jahre nach unserem Besuch aufgenommen. Da hat sich einiges verändert.

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