Petra

Wir blicken aus unserem Hotelfenster und sehen auf die Felsenstadt Petra. Ein schöner Blick. Man kann es nicht in andere Worte fassen als der Orientreisende Alexander B. W. Kennedy (geb. 1847 https://en.wikipedia.org/wiki/Alexander_Kennedy):

 „Der Anblick Petras, besonders am Morgen, ehe die Strahlen der aufgehenden Sonne die Spitzen der Sandsteinsierra erreicht haben, ist von unendlicher, unbeschreiblicher Schönheit. Die weichen Farben der rosa getönten Felsbarriere vor uns werden sich später am Tag in grobe Umrisse von Licht und Schatten verhärten, aber zu dieser Stunde schweben sie unwirklich wie ein Schleier vor den Geheimnissen, denen man sich zu nähern gewagt hat. Wenige Schauspiele der Natur sind bessere Abbilder des Märchenlandes menschlicher Träume zur Vollendung.“

Die Nabatäer, ein nomadischer Araberstamm, ließen sich hier im 7. Jh. v. Chr. bei den schon ansässigen Edomitern, Verwandten Israels, nieder. Die unzugänglichen Berge und die hervorragende Wasserversorgung gewährten besten Schutz. Im 2. Jh. v. Chr. erstreckte sich Petra bereits über 10 km2. Man züchtete Kamele, Ziegen, Schafe und Pferde, baute auf Terrassen Wein, Oliven und Getreide an. Doch der unermessliche Reichtum der Nabatäer erklärt sich vor allem aus der Vorherrschaft über die Handelsrouten, auf denen Weihrauch, Myrrhe, Gewürze, Pfeffer oder Elfenbein zwischen Ägypten, Arabien, Indien und China (auf der Seidenstraße) transportiert wurden. Gegen Zölle schützten die Nabatäer, ursprünglich selbst Räuber, die Karawanen vor Angriffen.

Noch vor der eigentlichen Schlucht, auf dem Schotterweg, stehen rechts drei frei stehende Felswürfel aus dem 1. Jh., von denen man annimmt, es seien Blockgräber gewesen, Bab es-Siq. Allerdings wurden keine Gebeine gefunden. Die Beduinen nennen die Monolithen Dschinnblöcke, also Geistergräber. Ihre genaue Funktion ist unbekannt. Gegenüber den Blockgräbern liegt das ägyptisch beeinflusste Obeliskengrab, das aus zwei Stockwerken besteht. Es sind zwei verschiedene Grabstätten, die obere Fassade mit den vier Obelisken und unten das außergewöhnliche barocke Triklinium, eines von über 100 Triklinien in Petra. Der hufeisenförmig angelegte Raum mit drei Bänken diente als Speisesaal für das Begräbnisbankett.

Wir wandern durch den Siq, eine Schlucht von unterschiedlicher Breite. Bis zu 200 m hoch sind die Felswände des verschlungenen Siq, der durch Erdverschiebungen auseinander gesprengt wurde. An vielen Stellen erkennt man, wie sich Einbuchtungen und Vorsprünge an gegenüberliegenden Wänden ergänzen. Anfangs links, später rechts sind die original nabatäische Zisterne und Teile der einst gepflasterten Straße zu sehen. Breitere Stellen des Siq schmückten die Nabatäer mit kleinen Altären und in Nischen gemeißelte Götterstatuen (Idolen). An den Seiten sind noch Reste einer Wasserleitung zu sehen.

Die Farben des Gesteins sind toll. Durch die Sonneneinstrahlung ändern sich die Farben ständig. Die Natur hat die Felsen unterschiedlich ausgewaschen und es ist schon erstaunlich, was für Gebilde und Farbspiele zu sehen sind. Eigentlich lässt sich das alles nicht beschreiben, man muss es ansehen.

Plötzlich taucht durch einen schmalen Spalt in rötlichem Gelb das Schatzhaus des Pharaos (Khazne Faraun), Petras berühmteste und beeindruckend gestaltete Felswand, auf. Der Name ist irreführend, denn mit Pharaonen hat die zweistöckige, 40 m hohe Fassade nichts zu tun. Sie entstand – hellenistischen Baustil (durchbrochener Giebel, korinthische Kapelle) nachahmend – um Christi Geburt und dürfte als Grab eines Königs oder reichen Händlers gedient haben. Spekuliert wird auch, dass das Monument der Göttin des Sieges Nike oder gar Zeus geweiht war. In den verwitterten Reliefs zu erkennen ist die Schicksalsgöttin Tyche. Das Innere war früher verputzt, wahrscheinlich sogar bemalt. In den Haupt- und Nebennischen stammen die Zerstörungen von Beduinen, die hier einen Pharaonenschatz suchten. In letzter Zeit wurden weitere Ausgrabungen gemacht und dabei fand man bei dem Schatzhaus noch eine Etage unter der Erde. Das Schatzhaus wurde aus dem Fels gemeiselt.

Ein Fotograf bot seine Dienste für ein Gruppenfoto an, was die Gruppe ablehnte. Dann erschien plötzlich eine größere Menschenmenge und daraus erkannten wir Herrn Tierse, den deutschen Bundestagspräsidenten. Unsere Reiseleiterin fragte ihn, ob er sich mit uns fotografieren lassen würde, er sagte zu und so erhielten wir doch noch ein Gruppenfoto.

Wir gehen weiter. Die Schlucht macht eine Linksbiegung und führt zum Zentrum der Besiedlung hinab. Auf beiden Seiten gibt es Grabstätten zu sehen, die auf einer bestimmten Höhe vom Boden in den Fels gehauen und bereits sehr verwittert sind. Nachdem wir ein Stück des Weges zurückgelegt haben, der noch immer zwischen den hohen Wänden eingeschlossen ist, verbreitert sich die Schlucht immer weiter. Das hier nennt man Äußerer Siq. Die interessantesten Monumente sind auf der linken Seite zu sehen. Zuerst ein großes Grab mit doppeltem Gesims, dessen Portal von vier hohen Doppelpilastern eingerahmt ist und danach ein Grab, das sich mit seiner treppenartig angelegten Zinnenfassade scharf von den dahinterliegenden Felswänden abzeichnet.

Die Straße verläuft seitlich neben einem im Sommer normalerweise trockenen Flussbett. Jetzt steht nur eine kleine Pfütze darin. Kurz vor dem römischen Theater verwandelt sich der Siq in eine natürliche Arena, an dessen Hängen in mehreren Reihen Dutzende von Gräbern aufgereiht sind. Es sind Gräber mit einfachem oder doppeltem Zinnenfries, einige Rundbogengräber und andere mit doppeltem Gesims. Diese Gräber sind alle miteinander durch schmale Stege und Rampen verbunden, die den Eindruck einer von Gebäuden gesäumten Straße vermittelt, daher auch die Bezeichnung Fassadenstraße. Linkerhand sehen wir im Hang das römische Theater. Das Theater wurde in den Stein hineingehauen. 8.000 bis 9.000 Menschen hatten einen Blick über den gesamten Talkessel. Unter der Bühne sind Lagerräume. Ein Vorhang, wie  von modernen Theatern gewohnt, trennte Bühne und Publikum. Die Höhlen neben dem Theater dienten teils als Gräber, teils als Wohnungen.

Auf der rechten Seite der Straße, die vom Siq in Richtung Zentrum verläuft, führt nicht weit von dem Theater entfernt, ein Weg zu der leicht überstehenden Felswand des Jebel Khubta und den sogenannten Königsgräbern. Es führt eine Treppe hinauf zu den hellenistisch beeinflussten Königsgräbern im Jebel Khubta. Wenn auch unklar ist, ob sie wirklich Königen gehörten, so zählen sie zu den beeindruckendsten Grabstätten Petras. Im 1. Jh. entstand das kolossale Urnengrab mit Vorhof und Säulengängen zu beiden Seiten. Es wurde im 5. Jh. von einem Bischof Jason zur Kathedrale von Petra geweiht, wovon im Innenraum (20 mal 18 m) eine griechische Inschrift berichtet. Die Wände waren einst überputzt, da die Nabatäer an der natürlichen Maserung des Gesteins nichts Schönes fanden. Und gerade diese Maserung in den unterschiedlichsten Farben, ist das, was uns heute so fasziniert.

Nach dem Vorbild Khazne Farauns errichtete man das benachbarte, hellenistische Formen nachahmende Korinthische Grab. Daneben ist das ursprünglich dreistöckige Palastgrab sehenswert, die Nachahmung eines römischen Palastes, mit seinen vier Toren und 18 aus dem Fels herausgeschlagenen Säulen eines der größten Monumente Petras.

Hier haben wir noch ein nettes Erlebnis. An den Wänden haben Händler ihre Waren ausgebreitet. Einer dieser Beduinenhändler bietet eine Pistole zum Kauf an, für meinen Mann, meint er. Das ist für die Zukunft.  Er bringt das alles sehr überzeugend vor. Alles amüsiert sich.

Überall treffen wir auf die einheimischen Beduinen. Frauen haben überall Stände mit Schmuck, kleine Kinder bieten Steine zum Kauf – drei Steine für 1 JD und Männer bieten Kamele, Pferde und Esel zum Reiten an. Es ist ein buntes Treiben.

Die Ruinen des römischen Teils des Stadtgebietes beginnen auf der linken Seite, dort, wo der Äußere Siq in das Tal einmündet. Das Stadtgebiet, das hauptsächlich aus kleinen Häusern mit flachen Dächern besteht, dehnte sich bis zu dem großen Becken aus, von dem heute nur noch eine große Sandfläche , behauene Quader und Sträucher übrig geblieben sind. Im Norden und Süden war das Wohngebiet durch mächtige Mauerringe geschützt, auf denen sich Wachtürme befanden. Wir gehen auf der Säulenstraße entlang. Man kann mit Sicherheit davon ausgehen, dass die beiden Säulengänge, von denen nur noch einige Teilabschnitte zu sehen sind, der Zeit unter Befehlshaber Trajan (98-117 n.Chr.) zuzuordnen sind. Dieser hatte die nabatäische Hauptstadt erobert und wollte sie nach römischem Geschmack verschönern. Die Straße wurde nach römischer Tradition Cardo maximus genannt und wurde zum Herz der Metropole. Hier reihten sich die wichtigsten öffentlichen Bauwerke aneinander. Die Säulenstraße beginnt da, wo ein einsamer Baum auf den Resten des Nymphäums, bzw. des großen öffentlichen Brunnens wächst, der über ein Aquädukt aus der Mosesquelle gespeist wurde. Auf der linken Seite befanden sich drei Märkte, von denen heute nur spärliche Überreste zu sehen sind. Links am Ende der Säulenstraße führt ein beeindruckender Treppenaufgang, der einmal durch monumentale Propyläen führte, zu einer breiten rechteckigen Steinterrasse. Dieser Hof, der von Säulengängen eingerahmt war, war der Temenos eines großen Peripteraltempels. Man erreichte ihn über eine Treppe, die die ganze Südseite des Hofes ausfüllte. Das heilige Gebäude erhob sich in der Mitte eines zweiten Säulenhofes und lag leicht erhöht. Der Tempel stürzte auf Grund von Erdbewegungen ein. Der Tempel soll der nabatäischen Göttin Al-Uzza geweiht gewesen sein. Es wird auch vermutet, dass er später der Aphrodite geweiht war. Hinter dem Großen Tempel kann man oben auf dem Hügel die Ruinen eines einstigen Palastes, Tempels oder auf jeden Fall eines sehr wichtigen Bauwerkes sehen. Die Ruinen sind als die Ruinen des Pharaonenmonumentes bekannt. Der Name geht auf eine Beduinenlegende zurück.

In geringer Entfernung sieht man eine alleinstehende Säule von recht unwirklichem Anblick, die sich neben einer anderen erhebt, die bereits seit langer Zeit zerstört ist. Die Pharaonensäule und die zweite daneben müssen einmal zu einem Komplex gehört haben. Die Funktion ist völlig unklar. Im westlichen Teil der Säulenstraße erheben sich auf einer Anhöhe gegenüber dem großen Tempel die Ruinen des so genannten Löwen-Greifen-Tempels. Ursprünglich war das Monument über eine Brücke erreichbar, die über das Wadi Musa führte. Als typisch nabatäische Anlage war der Tempel selbst ein Antentempel, der auf gewaltigen Gewölbeunterbauten errichtet worden war, die bei den Ausgrabungen frei gelegt wurden. Die Säulenstraße endet im Westen in Richtung des Massivs el-Habis mit den Ruinen eines monumentalen dreibogigen Tores. Das Monument wurde von einem Erdbeben vollständig zerstört. Heute steht mit großer Sicherheit fest, dass dieses Monument trotz seiner äußeren Ähnlichkeit mit einem Triumphbogen ein richtiges Tor mit schweren Holztüren war. Dieses Tor trennte die Säulenstraße mit ihrem Lärm des täglichen Lebens von dem stillen Ort des Temenos, auf den sich Qasr el-Bint öffnet.

Temenos ist eine griechische Bezeichnung der Antike für einen heiligen Ort unter offenem Himmel, der durch eine Einfriedung abgegrenzt war. Hier wurden Zeremonien zu Ehren der Gottheit abgehalten. Das große dreibogige Temenus-Tor gab Zutritt auf einen großen rechteckigen Platz, der auf der Ost-West-Achse angelegt war. Der linke „Turm“ diente als Vestibül für den Säulensaal. Dieser öffnete sich auf mehrere Räume, die zum Teil Hypogäen und mit einer Kuppel bedeckt waren. Am Ende des Platzes erhebt sich auf der linken Seite der Nord-Süd-Achse eines der ansehnlichsten Monumente, das in Petra noch zu sehen ist. Es handelt sich um Qasr el-Bint, ein großer Antentempel, dessen vollständiger Name Qasr el-Bint Firaun oder „Burg der Pharaonentochter“ lautet. Auch er ist das Ergebnis einer Beduinenlegende, die jeder historischen Grundlage entbehrt. Man nimmt an, dass der Tempel aufgrund seiner besonderen Lage und der eindrucksvollen Struktur den lokalen  Hauptgöttern Dushara und Al-Uzza geweiht war.

Jetzt machen wir uns an den Aufstieg nach Ed-Deir. Es ist ein eindrucksvoller Weg, den wir da hinauf wandern, ca. 2 km stetig bergauf und rechts und links eine beeindruckende Landschaft. Wir steigen über 800 Treppen, die in die Seiten der Felswände hineingeschnitten sind. Dabei überholen uns Touristen auf Eseln reitend. Der eine Esel tut uns leid. Ein großer schwerer Mann sitzt auf ihm und der Führer hat Mühe, den Esel mit dem Mann den Berg hoch zu bekommen. Bloß gut, dass wir noch gut zu Fuß sind.

Das Gestein hat beeindruckende Verfärbungen und man hat wunderschöne Aussichten. Man kann über Petra zurück sehen, auf die Königsgräber und die anderen Sehenswürdigkeiten. Das entschädigt für die Anstrengungen. Man bemerkt Ed-Deir bereits aus einiger Entfernung, da zwischen den Felsen unvermittelt die gewaltige Urne hervorblickt, die die Spitze der Tholos ziert. Sie sieht aus wie ein Zeigefinger. Der Kontrast zwischen dieser geometrischen Form und den verwitterten Gesteinsmassen, die Ed-Deir umgeben, wirkt fantastisch. Die Fassade des Monuments ist einige Meter in die Seite des Berges hineingesetzt, so dass man ihn erst erblickt, wenn man bereits nahe herangekommen ist. Der Anblick des eindrucksvollen Gebäudes ist unvergesslich. Es ist das wohl am besten erhaltene Gebäude. Obwohl nicht so reich verziert wie die anderen Gebäude, trotzdem mächtig gewaltig. Seine Dimensionen wirken überwältigend: die Front misst 49 m in der Breite und 39 m in der Höhe. Die Front des Gebäudes ist in zwei Stockwerke geteilt. Das untere, das in den Ecken von zwei Halbpilastern begrenzt ist, an die die Viertelsäulen gelehnt sind, wird von sechs hohen Halbsäulen mit nabatäischen Kapitellen betont. Im mittleren Interkolumnium öffnet sich ein Giebelportal, vor dem sich einmal ein erhabener Treppenaufgang befand, während in den äußeren Interkolumnien tiefe, rechteckige Nischen hervortreten, die jeweils mit einem halbkreisförmigen Tympanon bekrönt sind. Ein hohes gesprengtes Gebälk ohne Verzierung trägt das zweite Stockwerk. Die mittlere Tholos mit Zeltdach, die durch eine Urne (9m hoch) abgeschlossen wird, ist seitlich von zwei Halbgiebeln eingerahmt. Tholos und Halbgiebel werden von Halbsäulen mit nabatäischen Hörnerkapitellen getragen und weisen in den Interkolumnien tiefe rechteckige Nischen auf. In diesen wie auch in denen des unteren Stockwerkes haben sicher einmal Statuen gestanden. Im Vergleich mit der Pracht der Fassade erscheint das Innere des Monuments sehr einfach: ein enormer Saal von elf Meter Länge ohne jegliche Verzierung. Nur in der hinteren Wand öffnet sich eine große Arkosolnische, die von Halbpilastern begrenzt wird und dessen Stuckgesims die Vermutung nahe legt, dass der Innenraum ursprünglich verputzt und bemalt gewesen ist.

Von hier oben hat man schon einen schönen Überblick und Ausblick auf Petra und Umgebung.

Wir gehen aber noch ein Stück weiter, auf einen der kleineren Berge der Umgebung und blicken von da ins Land und auf die Pracht von Petra. Hier auf dem Berg sitzt ein Beduine und bietet Tee und Kaffee an. Wer will, kann sich stärken. Außerdem hat er noch schönen Silberschmuck anzubieten und er hat großen Erfolg. Er findet Käufer für seine Silberketten. So haben sich seine Mühe des Aufstiegs genauso gelohnt, wie der für uns.

Wir gehen wieder zurück zum Ed-Deir und dann kann jeder individuell zurück gehen. Wir laufen etwas langsamer und genießen noch einmal die herrliche Landschaft und die von Menschenhand und der Natur selbst geschaffenen Schönheiten.

Dann sehen wir uns noch die byzantinischen Kirche oder besser dier Überreste dieser Kirche an. Die byzantinische Kirche war ein dreischiffiges Gebäude, das von einer Säulenreihe gehalten wurde und auf der Ostseite in drei Apsiden auslief. In einer dieser Apsiden wurde eine Marmorbalustrade aufgestellt, die mit Reliefkreuzen verziert ist und einmal vor dem Altar stand. Die Kirche wurde wahrscheinlich bei dem Erdbeben 551 zerstört. Die Archäologen konnten feststellen, dass die Apsiden und die Mauern mit bunten Glasmosaiken ausgeschmückt gewesen sein müssen, die leider zum großen Teil verloren gingen. Auch der Boden des Zentralschiffes mit Marmorplatten und Einfügungen lokalen Gesteins, ist sehr beschädigt. Die Mosaikböden der Seitenschiffe sind dagegen relativ gut erhalten und wenig beschädigt. Die Mosaike stellen Personen, Tiere und Gegenstände dar. Manche Teile erinnern an Ikonen und haben auch griechische Inschriften. Dann machen wir uns weiter auf den Nachhauseweg. Jetzt steht die Sonne schon recht tief und so erscheinen die Felsen und ihre Musterung wieder ganz anders.