Amman- Beginn unserer Reise durch Jordanien

Im Februar 2004 ist über Nacht Amman eingeschneit, ca. 20 cm Neuschnee sind gefallen. Auf den Straßen geht nichts mehr. Durch das Radio ist die Schule für die Kinder abgesagt worden und viele Jordanier gehen nicht zur Arbeit. So begeben wir uns in unserem Hotel  in den Jericho- Room und unsere Reiseleiterin, Frau Margit Brenner-Elias, erzählt uns über die Highlights der Reise, über Land und Leute und wir Teilnehmer stellen uns vor

10.30 Uhr starten wir dann.

Die Straßen sind so, dass die ersten Autos fahren können. Auf den Straßen sind teilweise kleine Bäche. Die Einheimischen freuen sich mehr oder weniger über die weiße Pracht und machen Schneeballschlachten. Durch den Schnee watend erklimmen wir den Zitadellenhügel, den Jebel al-Qala’a (https://en.wikipedia.org/wiki/Amman_Citadel). Von hier hat man einen schönen Blick auf die Stadt, besonders auf das römische Theater, das vollständig erhalten ist und heute noch für Veranstaltungen genutzt wird. Das Theater mit steilen Rängen, 6000 Plätzen und erhöhter Bühne ist in den Hang gebaut. Es hat eine hervorragende Akustik.

Wir gehen an Säulenresten vorbei. Sie gehören zu dem Herkulestempel aus der Zeit des römischen Kaisers Marcus Aurelius. Nahe am Eingang sieht man eine gewaltige, aus dem Fels gehauene Zisterne. Wir gehen an einer kleinen byzantinischen Basilika (4.-7. Jh.) und weiteren Zeugen der römischen Geschichte vorbei. Ein Mosaikboden, bei der Ausgrabung 1928 entdeckt, wurde aus Konservierungsgründen mit Platten wieder zugedeckt.

Das archäologische Museum hat geschlossen. Das Personal ist nicht durch den Schnee gekommen. Dafür erleben wir die Freude der Jordanier über den Schnee. Mehrere Araber im mittleren Alter machen eine Schneeballschlacht. Am interessantesten ist ihre Bekleidung. Sie haben ihre typischen Kittel an, sind barfuss in den Schuhen und noch einen dicken Mantel über Kopf und Schultern gehangen. Auf dem Kopf natürlich extra noch das obligatorische Kopftuch.