Der Kreml ist mehr als Putin

Wenn in der Zeitung oder in den Nachrichten vom Kreml gesprochen wird, dann steht da immer Moskau und Putin im Vordergrund. Eigentlich ist ein Kreml eine Festung oder Zitadelle, die von den Zaren oder Fürsten in der Vergangenheit an markanten Stellen errichtet wurde, um strategische Orte zu schützen. Fährt man z.B. mit dem Schiff von Rostow am Don nach St. Petersburg kann man die Kreml in Astrachan, Kasan und Nishni Nowgorod besuchen (https://familie-domschke.de/unsere-reisen-die-liste/don-wolga-kreuzfahrt-durch-russland/).

Wie jeder andere Kreml war der Moskauer Kreml zu Beginn eine Burg aus Holz und noch lange nicht so groß und imposant wie heute. Erst später wurde die Burg aus Stein errichtet. Heutzutage befinden sich innerhalb der Kremlmauern  in Moskau einige prächtige Gebäuden, wie Kirchen, Paläste, Wirtschaftsgebäude und natürlich der Amtssitz der Russischen Regierung, der immer wieder in Nachrichten ist.

Bevor man jedoch den Moskauer Kreml von innen bestaunen kann, kann eine recht lange Zeit vergehen. Die Warteschlangen am Eingang des Kremls sind sehr lang. Hat man diese erst überwunden, wird man fast wie bei unserem Hinflug am Frankfurter Flughafen kontrolliert. Innerhalb des Kremls achten viele Polizisten darauf, dass man sich nur auf den Fußgängerwegen, nicht auf der Straße, aufhält. Es war recht lustig mit anzusehen, wie die Polizisten immer wieder Touristen, mit einer Trillerpfeife pfeifend, darauf aufmerksam machen mussten, auf dem Bürgersteig zu bleiben.

Am Interessantesten und schönsten fand ich die Maria Entschlafens Kathedrale. Sie ist die wahrscheinlich bekannteste Kathedrale innerhalb des Moskauer Kremls. Von außen sieht sie, bis auf Bemalungen am Eingang, anderen russischen Kathedralen ziemlich ähnlich. Wenn man sie (nach einer recht langen Wartezeit) betritt, kann man die vielen bunten Wandmalereien der alten Ikonen bestaunen.

Seht euch die Bilder an und staunt mit mir. Hier klicken

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